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Der Designer

 

Giovanni Michlotti




...war von den 50er bis zu den 70er Jahren der Hausdesigner von Standard Triumph und entwarf bis auf den TR7/8 alle Triumphmodelle, weshalb dieser Zeitraum auch die "Michelotti Ära" genannt wird. Der TR6 wurde zwar von Karman "facegeliftet" basierte jedoch im Wesentlichen auf dem Vorgänger TR5 Pi, der noch aus Michelottis Feder stammte, die Front und Heckpartie stammten von Karmann, die typische Seitenlinie samt Hüftknick und das Innendesign blieb im Wesentlichen dem des TR5 treu.
Über viele Jahre, bis 1974 kooperierte er mit dem Chefingenieur Harry Webster, mit dem er eine enge Freundschaft pflegte, die mit seinem frühen Tod 1980, 59 jährig ein abruptes Ende fand. Harry Webster überlebte ihn um ein 1/4 Jahrhundert und starb 2007 mit 89 Jahren.hatte sich mit Michelotti einen der meist beschäftigten Autodesigner der 50er und 60er Jahre ins Boot geholt, der nicht nur für die Ferrari der 50er Jahre verantwortlich zeichnete, sondern auch Maserati, Fiat, Alfa, Volvo, DAF und BMW, entwarf. Für letztere entwarf er 1959 den BMW 700, die letzte Rettung des damals fast bankrotten bayrischen Traditionsunternehmens und 1961 die neue Serie 1500. Sieht man sich die Konzeption der damals Neuen Serie genauer an, so wird man unweigerlich Parallelen zu Triumph wieder finden. Antrieb, Fahrwerk, Hinterachse, Motorenpalette usw. wurden auch bei den fast gleichzeitig entstandenen Triumph Modellen in ähnlicher weise gebaut.üt bei Triumph-Standard hatte er mit Standard Vanguard Vignale, und bei Triumph mit dem aus dem "ZOBO" Projekt entstandenen Herald, einem kleinen aber feinen 4 Sitzer der sich durch eine für damalige Verhältnisse fast schon luxuriöse Ausstattung auszeichnete. Sämtliche Modelle der Herald Baureihe - zu dem auch der Spitfire gehörte, hatten als besonderes Designelement, eine samt Kotflügel hochklappbare Motorhaube, was erheblich zum mechaniker- freundlichen Image beitrug und beim Triumph GT6 zur Bezeichnung "E-Type des kleinen Mannes" führte. Das war nur möglich weil Michelotti die damals teilweise noch verwendete Rahmenbauweise mit der selbsttragenden Karosserie verknüpfte.folgte die, Vitesse , der TR4, die kleineren Mitteklassemodelle Triumph 1300, 1500 und Toledo, sowie 1963 die "Big Six Saloons - 2000/2,5 Pi ("Nasenbär), dessen Maschine dann optimiert und im TR5 Pi Sportwagen verwendet wurde. Nach dem Debüt des Stag, folgte 4 Jahre später der Facelift der "Big Six", und die Neukonzeption der kleinen Saloons, während die Werkzeuge der Herald Baureihe nach Indien verkauft wurden. In den 70er Jahren entstanden dann die Dolomite Reihe, welche die 1300/1500er ablösten und die dann auch im schwedischen SAAB (mit dem "Slant Four" Motor) bis heute Spuren hinterlassen hat. Das letzte Triumph Modell das noch gänzlich von Michelotti stammte war dann der 1974 vorgestellte Dolomite Sprint, mit der 16 Ventilvariante des Slant Four Motors.begann schon Mitte der 70er Jahre die Modelle für die kommenden 80er Jahre zu entwerfen, im Sinne der Britisch Leyland Führung, wurde die Modellpalette gestrafft, Herald und Spitfire sowie Stag und die großen Limousinen hatten keinen Platz mehr, stattdessen wurde das "Bullet" und "Lynx" Konzept forciert, an dem auch Michelotti maßgeblich beteiligt war. Die luxuriösen großen Saloons und V8 wurden nun von Rover (SD1) abgedeckt, die Sportwagenlinie hingegen noch von Triumph (TR7-TR8).dem Auslaufen des Spitfire 1500 endete die viele Jahre währende Tätigkeit Giovanni Michelottis bei Standard- Triumph, sein früher Tod hinterließ eine Lücke - nicht nur in der italienischen Automobilszene.definitiv letzter Entwurf war der  Reliant Scimitar SS1.


 
 
 
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