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Historie

 



Die STANDARDWERKE wurden 1903 von Reginald Walter Maudslay gegründet und produzierten von Anfang an Automobile, zuerst mit 1 Zylindermotoren doch schon nach 3 Jahren baute man die ersten 6 Zylinder. Ein Auto-Händler namens Sir Charles Friswell übernahm bei der Crystal Palace Motor Show 1905 den gesamten Fahrzeugausstoß der Company, wenige Jahre später wurde er zum Vorstandsvorsitzenden gewählt und durfte 1911 bei einer prunkvollen, royalen Zeremonie in Indien 70 Fahrzeuge beisteuern was natürlich ein unbezahlbarer Erhöhung der Reputation war. 1912 verkaufte Friswell seine Anteile an Siegfried Bettman (welche Ironie des Schicksals !) von den Triumphwerken, die damals aber noch ausschließlich Motorräder produzierten, was die späteren Kooperationen und letztendlich die Übernahme durch Standard erklärt.
Im 1.Weltkrieg baute Standard Sopwith und Bristol Flugzeuge, der Fabriksstandort in Canley wurde 1916 eröffnet und sollte in Zukunft der Schwerpunkt der Automobilproduktion werden. 1919 begann wieder die zivile Produktion und bereits 1924 wurden 10000 Fahrzeuge produziert. Doch die Weltwirtschaftskrise begann auch Standard arge Probleme zu bereiten, größere Modelle verkauften sich schlecht. Da kam 1929 Sir John Black in den Vorstand und der brachte neue Ideen ins Spiel, so wurden Chasis auch für kleinere Autofirmen wie Swallow (später Jaguar) oder Jensen produziert.1939 wurden wieder größere Modelle gebaut, bis hin zum Flying 8, einem seitengesteuerten 20PS Sedan, der 137 Kmh lief, es entstanden der Standard 9, 10 und 12 der 1927 produzierte Standard 9 Selby sah noch eher aus wie ein verkleinerter Rolls Royce aus dem Fuhrparks eines Maharadscha.
Der 2te Weltkrieg bedeute abermals eine Unterbrechung, statt Limousinen wurden nun wieder Kampfflieger produziert, wie der legendäre zweimotorige Jagdbomber "Mosquito", oder den "Beaufighter" und Mercury Flugzeugmotoren. Daneben auch leicht gepanzerte Fahrzeuge und einen englischen Jeep.1939 hätte Triumph übernommen werden sollen doch während des Krieges wurden die Triumphwerke bekanntlich völlig zerstört, noch 1944 wurde der Deal finalisiert und Triumph komplett als Company einverleibt. Fortan hieß das neue Unternehmen Standard-Triumph. Zwar verschwand der Name Standard mit Beginn der Michelotti Ära aus der Öffentlichkeit und Triumph dominierte, doch auf vielen Ersatzteilen war viele Jahre lang nur Standard eingegossen, später dann bis zum Ende als Stanpart.
   Relativ rasch wurden die Vorkriegs Standard 9 und 12 und auch Standard 8 produziert, doch die altbacken wirkenden angesetzten Kotflügel verliehen den lediglich etwas facegelifteten Modellen ein bereits antquiertes aussehen, 1947 erschienen deshalb bereits die neuen Standard Vanguard Modelle, nicht mehr motorisierten Kutschen ähnlich - sondern niedriger
, windschlüpfriger und runder, die in  verschiedenen "Phasen" (Phase 1-3) gebaut wurde. Aus dem Phase 3 entstanden dann verschiedene Varianten wie Ensign, Vignale, oder Vanguard 6. Die untere Modellpalette wurde vom Standard  10 und Pennant abgedeckt, aus denen in den 60ern dann der Herald wurde. Die Verschmelzung der beiden Marken war vollzogen, Triumph dominierte, lediglich auf den Logos und im Schriftverkehr blieb man beim Doppelnamen. Künftig unterschied man nicht mehr unter Limousinen und sportlicher Linie, es gab nur mehr Triumph.
   1948, mit Beginn der Unabhängigkeit Indiens vom British Empire wurden vermehrt britische Technologien nach Indien Transferiert sozusagen als Entwicklungshilfe, die Standard Company baute ein Werk in Madras, das teilweise unabhängig operierte - die Standard India Motor Company, wo fortan meist jene Fahrzeuge weiterproduziert wurden, die im Mutterland aufgelassen worden waren, dabei wurden die Fahrzeuge meist technisch den indischen Strassenverhältnissen angepasst, was oft recht abenteuerlich aussehende Derrivate entstehen ließ.
   1987 wurden in Europa die letzten SD1 gebaut während in Indien ein Modell mit dem alten 2 Liter 6 Zylinder seit 1985, für Indien adaptiert weiterproduziert wurde, doch der schwachbrüstige, nur 85 PS leistende  STANDARD 2000  wurde selbst in Indien ein totaler Flop. 1988 stellte auch Standard of India die Autoproduktion ein. Dennoch sind in Indien vielenorts noch Modelle zu sehen, deren Urahnen noch in England gebaut wurden.einigen Jahren wurde eine Anzahl von kompletten fabriksneuen  SD1 Karosserien in Indien entdeckt, wo sie 20 Jahre lang gelagert waren, der britische Ersatzteillieferant für englische Klassiker - Rimmer Bros - importierte sie nach England wo sie fortan für SD1 Freunde in aller Welt als Ersatzteilquelle dienen.
Roy P. C
arvana

 
 
 
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