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Weitere umfangreiche Informationen über den STAG sind hier zu finden  


   


Der Triumph STAG ist ein 4 Sitziges Grand Tourer Sportcabriolet und wurde vom damaligen Hausdesigner Triumphs - Giovanni Michelotti- entworfen der ihn bis zur Serienreife brachte. Michelotti war Mitte der 60er Jahre auf dem Weg zu den bekanntesten Autodesignern zu werden und wollte seine neu gegründete Stylingfrma Vignale in Turin promoten, dazu benötigte er für seinen Stand auf dem Turiner Autosalon ein neues Projekt. Dazu erhielt er von Triumph eine 6 Zylinder Mk1 Limousine, die er Anfang der 60er für die neue Triumph Designlinie entworfen hatte, er beließ lediglich die Bodenplatte und das Fahrwerk - alles Andere wurde neu gestylt und heraus kam ein aufregend neuartiges Fahrzeug, das sofort das Interesse von Triumph erweckte, dessen Chefkonstrukteur  Harry Webster den Prototyp in sein Portfolio aufnahm und Michelotti ohne Vorzeigemodell beließ. Der mußte binnen weniger Wochen ein anderes Modell bauen, den TR5 Ginevra

Das mit dem Codenamen STAG versehene Projekt wurde vorangetrieben, der Radstand gekürzt, die Frontblende verändert, ein Überrollbügel wegen der Farzeugsteifigkeit angebracht und nach langen Überlegungen welchen Motor man verwenden wollte - die zur Verzögerung der offiziellen Präsentation führten, endlich im Juni 1970 der Presse vorgestellt.Stag war von Anfang an mit Augenmerk auf den US Markt entwickelt worden, wo Triumph Sportwagen sich immer schon gut verkauften. Dort war auch der Mercedes 230/250/280 SL gut etabliert, Triumph wollte mit dem Stag den Mercedes ausbooten, mit serienmäßigen Extras wie el. Fensterheber, Servolenkung, 4 Sitzen und als Krönung den V8 Motor. Mercedes war damals erheblich teurer, Extras mußten extra bestellt werden und er hatte nur eine schmale Ablage hinter den Sitzen.     Doch konnte der SL mit wesentlichen Eigenschaften punkten, bessere Verarbeitungsqualität, besseres Image, doch eines hatte auch der 250 SL, was heute nicht gerne gehört wird - auch er war empfindlich auf Wärme! Zwar nicht mit so katastrophalen Auswirkungen wie beim Stag, aber doch. Grund war wie beim Stag die paarweise gegossenen Zylinder, wo dazwischen die Kühlkanäle fehlten. Offensichtlich sparte man damals damit jeden Zentimeter an Baulänge der Motoren und dachte nicht an die verminderten Kühleigenschaften, sodaß sich in den nicht ummantelten Bereichen hohe Temperaturen entwickelten.
 Schon bald kamen die ersten Reklamationen vom Großen Teich herüber, besonders in Gegenden wo es ganzjahrig schneefrei war, verzichteten so manche US Besitzer auf die Beimengung von Frost und Korrosionsschutz, was der Triumh V8  gar nicht vertrug, ein Motorschaden war meist die Folge. Rasch drehten sich die Vorschußlorbeeren ins Gegenteil,  am Ende - 1977 - legte Leyland Triumph bei jedem verkauften Exemplar was drauf und statt jährlich 12 000 Einheiten hatte man in seit Erscheinen nur knapp 26 000 verkauft! Die eher halbherzige Überarbeitung 1973, brachte das MK2 Modell, doch die wesentlichen Probleme blieben bestehen, was die potentiellen Interessenten mit Desinteresse straften. Ein deutsches Automagazin in einem späteren Artikel über den Stag schrieb: "... ein ambitionieretes Fahrzeug, alle Zutaten stimmten doch die vielen Köche verdarben den Brei" -  dem kann man kaum  mehr was hinzuzufügen.
Heute kann man die Kinderkrankheiten mit entsprechendem Zubehör und geeigneten Maßnahmen ausmerzen, nicht zuletzt seit sich eine verschworene Gemeinschaft dieses außergewöhnlichen Fahrzeugea angenommen hat und der Stag zu einem nachgefragten Klassiker geworden ist. Diese Homepage soll dazu beitragen, dass es so bleibt.
R.P.C. im Aug. 2013

 
 
 
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