Interieur - TriumphSite

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Interieur

 

 Das Interieur des Stag war recht ansprechend, typisch britisch was viel Holz, flauschige Teppiche und Leder-bezüge bedeutet. Nun, Holzdekor und dicke Teppiche gab es, doch statt teurem Conolly Leder verwendete man günstigeres Kunstleder, welches aber sehr hochwertig und erst auf dem 2ten Blick als solches erkennbar war.
Das oberste Bild zeigt die Originalausstattung des Stag während das zweite Bild eine persönliche Interpretation darstellt, dunkles Wurzelholz, Ledersitze mit "Piping" - also den andersfarbigen Röhrchen an den Nähten. Das ist nicht original aber dennoch sehr ansprechend und wertet den Stag optisch erheblich auf.
      Der Armaturenträger bestand aus einem mit Formschaum umhüllten Stahlblechträger, welches mit in heißem Dampf aufgepresstem Vinyl  überzogen war. Die klassischen, schwarzen Smith Armaturen waren in massivem Sperrholz eingelassen, welches mit Nußbaumfurnier veredelt wurde. Triumph typisch war jedoch, dass man es nicht wie  damals üblich auf Hochglanz polierte oder mit Hochglanz Polyesterlack beschichtete - sondern die sogenannte "französische Politur" anwendete. Das heißt nach dem Spritzen und Aushärten des Polyesterlackes wurde der Hochglanz gebrochen indem man den lack "mattierte", so erhielt man dann eine seidenmatt gefertigte Oberfläche.Das machte man bei allen Triumph Modellen ab ca Mitte der 60er Jahre so. Im Lauf der Jahre, bedingt durch die Sonneneinstrahlung und  Temperaturewechel, arbeitet das Holz und erzeugt Risse im Decklack, im Rahmen der Restauration wurden dann viele Armarturenbretter frisch furniert und lackiert, sehr häufig dann in dunklem Wurzelholz und Hochglanzschutzlack.

Die Sitze waren recht bequem und mehrfach verstellbar, die sogenannte "Basket Wave" Struktur  der inneren Sitzflächen und Rückenlehne minimierte das Schwitzen im Sommer, allerdings war der Seitenhalt leidlich und im Winter war das Kunstleder kalt, eine Sitzheizung  wie heute war vor 40 Jahren nicht  Standard und Stoffsitze bei Cabrios nicht üblich.Das Lenkrad war bereits damals - wie bei vielen englischen Mittelklasseautos sowohl in der Höhe als auch Tiefe verstellbar, was eine gut angepasste Sitzposition  erlaubte. Das relativ große Lenkrad allerdings, mutete etwas amerikanisch an, besonders in Verbindung mit der sehr leichtgängigen Servolenkung die das Einparken alleine mit einem Zeigefinger erlaubte.


 
 
 
 
 
 
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