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Nach1945

 

RAZOREDGES. 1946-1954
D
ie sogenannten Razoredge Triumphs, so genannt wegen ihren scharfkantigen Linien  am Heck; der Motorhaube und am Dach, wurden kurz nach dem 2ten Weltkrieg von  Mulliners Coachbuilders hergestellt  und waren bis zum Erscheinen der 2000-2,5 Pi, die letzten Mittelklasselimousinen die den Schriftzug Triumph trugen. Zu der Razoredge (Rasierklingenkante) Familie zählte der 1800er und 2000er, der Renown und der kleinere Mayflower sowie der "Town and Country". Da die zerbombten Triumphwerke in den Boden planiert worden  waren, samt Plänen und Werkzeugen, griff man auf Standard Motoren zurück zurück.  Sowohl der 4 als auch 6 Zylinder stammten vom Standard Vanguard, die Nachfolgemodelle der Limousinen in den 50er Jahren waren allesamt Standards während die Sportmodelle als Triumph vermarktet wurden. Hatten die Razoredge Limousinen noch schön geschwungene Kotflügel und imposante Kühler, waren die Standards der 50er Jahre eher plump und hässlichFirma Mulliners  Coachbuilders  stellte ebenso Bentley, Daimler und RollsRoyce her.zwischen 1946-1954.



TRIUMPH 1800 und 2000 Roadster. 1946-1949
Dieses Fahrzeug war das erste, ausschliesslich noch als Triumph firmiertes, nach dem Krieg erzeugtes Modell; schon zu Kriegsende entworfen wies es aber noch wesentliche Elemente der Vorkriegsära auf, wie man an den großen Kotflügeln und dem zurückgesetzten Kühler dazwischen deutlich sieht. Wer hier gleich an den Vorkriegsjaguar denkt ist nicht verkehrt - denn Noch Triumph Chef Walter Belgrove wollte schon vor dem Krieg Walter Lyons erfolgreichen Jaguar SS was entgegensetzen. Darum auch die große Ähnlichkeit und die Tatsache, dass er jene Standard Motoren verwendete, die Ende der 30er Jahre an Jaguar geliefert wurden, wobei das Kürzel nichts anderes bedeutete als "Standard Swallow" - weil Sir Lyons die  Firma Swaliow Sidecars in den 20er Jahren gegründet hatte, die Kaosserien aber von Standard gefertigt wurden. 1800er erlaubte gemächliches "Cruisen" und hatte als Besonderheit die berüchtigten "Schwiegermuttersitze" im Kofferraum, was den Roadster, dabei wirkte die Bezeichnung etwas boshaft, denn bei geschlossnem Verdeck blieben die Schwiegermuttersitze offen - dem Wetter ausgeliefert!!eine stärkere Version -  der 2000, bot aber nur geringfügig mehr Leistung aber durch die Verwendung des Vannguard Motors und einem anderen Getriebe statt 34 Sekunden nun 27 Sekunden auf 100. Die Vmax betrug bei beiden ca 124 Kmh. an Stahl im Nachkriegs Europa, wurde damals Aluminium verwendet, weshalb zwar manchmal Aluminiumfrass aber dafür Rost kein Thema ist. Mit denselben Werkzeugen mit denenman noch Monate zuvor die Mosquito Bomber für die Royal Airforce fertigte - baute man nun die Karosserie des Triumph. Es wurden nur wenige gebaut, insgesamt ca 4000 Stück, weshalb sie heute relativ selten dafür aber erheblich teurer sind als andere vergleichbare Modelle von Standard  Triumph.

Der Triumph Roadster war ür lange Jahre - bis zum Erscheinen des STAG, 1970, das einzige, größere 4 sitzige, 2 türige Cabriolet von Triumph.

     



 
 
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