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Standard Ära

 


Mit dem Ende des 2ten Weltkrieges war die Situation bei Triumph anders geworden, ihres Stammwerkes beraubt, ohne technische Infrastruktur, ja ohne Baupläne der letzten Vorkriegsmodelle war ein Anknüpfen an die ohnedies bereits seit vor dem Krieg bedenkliche, wirtschaftliche Situation, nicht möglich. Und so kam was sich während der Kriegsjahre abgezeichnet hatte, Standard übernahm Triumph woraus die Standard Triumph Company wurde. Die Nachkriegsmodelle verwendeten daher durchwegs die Technik der Standard Modelle, da eigene Baupläne oder Bauteile verbrannt oder in den Boden planiert worden waren. Daher sind die Nachkriegs Triumph völlig neue Entwicklungen ohne Bezug zu den Vorkriegsmodellen. Es entstanden der Triumph 1800,2000 und der Renown. Ab 1954 wurde vorläufig keine Limousinen mehr hergestellt.
Als Standard auf
Kooperationsbasis mit "-Ferguson" Traktoren deren Motoren lieferte, war die Geburtsstunde der legendären TR Serie nicht weit, nach dem Roadster 1800 und 2000 folgte 1950 ein neuer  Sportwagen (TRX oder New Roadster)  in Konkurrenz zu Jaguar, doch weil er zu hohe Fertigungskosten produzierte und von der Presse verrissen wurde, beließ es Triumph  bei nur drei Prototypen. Als man den Ferguson Traktor Motor von Grund auf überarbeitete, hatte man plötzlich ein durchaus beachtenswertes 2 Liter Triebwerk für den in Planung befindlichen brandneuen TR Sportwagen. Als man auch noch vorne zwei Scheibenbremsen verbaute war ein echter Roadster geboren der auch bei der Motorpresse 1953 viel Beachtung fand.
An dieser Stelle muß endlich mal mit einem Mißverständnis aufgeräumt werden:
Oftmals wird behauptet dass Triumph für die TR Serie einen optimierten Traktormotor der Firma Ferguson verwendete, dabei ist es eigentlich umgekehrt, Ferguson beendete 1947 seine Kooperation mit FORD, dessen Motoren bis dahin verwendet wurden. Der neue Kooperationspartner war ab 1948 STANDARD-TRIUMPH Comp. welche dann die  Benzin und später auch  Dieselmotoren lieferten, die ab dem TR2 auch in verändeter Form im TR Sportwagen (bis zum TR4) verwendet wurden.
Somit war der legendäre TR Vierzylindermotor immer schon ein Eigenprodukt und nicht eine Ferguson Lizenzentwicklung von Standard!.

Es folgte der TR2 und dann noch der bis dahin erfolgreichste TR3. Als  ST (=Standard Triumph) auch noch internationale Rennerfolge einfuhr, war der Nymbus des TR gefestigt. 50er Jahre hatten einige Veränderungen gebracht und die größte war die Kooperation mit dem Italiener Michelotti, gegen Ende der 50er Jahre, d
er Triumph die wohl erfolgreichste Ära seiner Geschichte verdankte.        zur Michelotti Ära

 
 
 
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