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TR7

 

TR7  und  TR8

Der TR7 entstand aus einem Michelotti Projekt heraus, der sich Anfang der 7oer Jahre mit der völligen Erneuerung des Triumph Portfolios beschaftigte, denn die beliebte TR Serie war hoffnungslos veraltet, der Stag litt unter erheblichem Imageverlust und die Limousinen waren nicht mehr dem zukunftstauglich. Die Projekte Bullet und Lynx waren vorgesehen GT6,TR, und Stag zu ersetzen, mehrere Entwürfe und Modelle wurden auch mit MG Emblemen versehen, doch zuletzt wurde das halbfertige Projekt dem von Ford (Ford Capri) zu British Leyland gewechselten Designer Harris Mann übergeben, der dann dem TR7 seine unverwechselbare Keilform verpasste, während die Frontpartie weitgehend noch Michelottis Handschrift trug. Die TR Gemeinschaft hielten nichts von dem neuen TR, denn trotz futuristischem Design und der Verwendung von Kunststoff statt Holz im inneren, der Aufgabe der unabhängigen Radaufhängung zugunsten der billigeren Starrachse und der eher schwachen Motorisierung. Hatte er in Europa noch 110 Ps waren es in den USA nur noch 90 PS, warum man nicht gleich den 128 PS Ventilmotor des Dolomite ins Portfolio nahm und sich mit nur ein paar dutzend Vorserienmodellen begnügte, bleibt ein Rätsel. Stattdessen verpasste man dem TR7 in der zweiten Hälfte der 70er Jahre einen V8 mit satten 145 PS und taufte ihn TR8. Als die Cabrioverbotspläne in den USA fallengelassen wurden, schneiderte Triumph sogleich das Coupe in ein Cabriolet um, verbunden mit dem V8 hatte die TR Fangemeinde wieder einen kräftigen, offenen Sportwagen. 1977  wurden ca 60 Vorserien TR7 Sprint gebaut, doch wegen der elenden Streiks im Stammwerk Speke, wurde die Serienfertigung aufgeschoben und letztendlich wegen der fatalen finanziellen Situation von British Leyland fallengelassen. Der  absolut letzte TR7 lief Ende 1981 vom Band und galt als BJ 1982. Bis dahin hatte Triumph über 100 000 Exemplare gebaut, was eigentlich für damalige Verhältnisse in der britischen Motor Industrie gar nicht so schlecht war, denn schliesslich handelte es sich um einen Sportwagen.Jahre war der TR7/TR8 in den TR Clubs verpönt, aber es haben sich eigene Fangemeinden gebildet, heute ist das kein Thema mehr und der TR7 hat seinen Platz ergattert. Bedenkt man, dass das TR7 Design mittlerweile über 40 Jahre auf dem Buckel hat, würde er selbst heute mit wenigen Veränderungen noch mmer modern wirken.

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Umbaukits verursachen zuweilen martialisch anmutende Exemplare, oder lassen den TR7 wie einen kleinen Ferrari aussehen.es Puristen die Haare aufstellt, diese beiden TR7 würden auf den heutigen Strassen so einiges Köpfe drehen verursachen. Zur Abrundung, ein dazupassender  2 Litermotor. Einfach "Geil" - 2 Weber DCOE sorgen für mehr Leistung.

    Im Übrigen, googelt man "modified Triumphs" so finden sich mitunter oft recht aufregende Exemplare, die mit viel Enthusiasmus nach dem Motto "Was wäre heute" verändert wurden, wie dieser TR7, der auf flicker.com zu bewundern ist., die meiner Meinung bisher schönsten Umsetzungen einer TR7 Conversion, fast schon italienisch. . , ohne die Hintergründe zu kennen, sieht man bei diesem TR nicht irgendwie den Conrero TR aus den 60er Jahren durchscheinen?  Bitte auf das kleine Bild klicken!

 
 
 
 
 
 
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